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Tutorial

Die Gesetze des Dschungels: 5 Grundsätze für Fahranfänger

Was für ein Tag: Wir haben unser erstes Motorrad bekommen! Die Sonne ist noch nicht aufgegangen und wir sind mit den Gedanken schon bei unserer funkelnagelneuen Aprilia 125, die in der Garage auf uns wartet. Da heute nicht an Schlafen zu denken ist, überlegen wir uns fieberhaft, was wir morgen alles mit unserem neuen Schmuckstück machen werden.

Motorradfahren ist eine sportliche Aktivität, die Technik und Koordination erfordert, genau wie Snowboarden oder Tennisspielen. Wir können nicht einfach wie ein Sack Kartoffeln im Sattel lümmeln, denn zum Fahren müssen Arme, Beine und vor allem das Gehirn aktiv sein!

Was werden eure Eltern euch vor dem Kauf in den Ohren gelegen haben, wie gefährlich es heutzutage im Verkehr zugeht, dass damals alles viel ruhiger war und bla, bla, bla …  Ob es uns gefällt oder nicht, sie haben nicht vollkommen unrecht, auch wenn es damals wie heute vor allem darum geht, dass wir selbst auf der Maschine sitzen und selbst entscheiden, ob wir auf der sicheren Seite bleiben oder uns in gefährliche Situationen bringen. Also auf den ganzen Spaß verzichten? Aber nein!

Fangen wir von vorn an: Weil ein Motorrad nicht von selbst steht wie ein Auto, haben wir in erster Linie Angst, auf die Schnauze zu fallen. Aber was ist sonst bei einem Zweirad wirklich gefährlich? Im Pkw-, Lkw- und Busverkehr sind wir mit unserem Motorrad eines der schwächsten, kleinsten und am schlechtesten sichtbaren Glieder. Wie eine Eidechse im Dschungel, klein und schnell, die allen Gefahren aus dem Weg gehen muss. Das ist die richtige Einstellung, wir erwarten gar nicht erst, dass uns die anderen respektieren: Der Opa mit dem Hut ist reaktionslahm wie eine Schnecke, der Bürofuzzi am Handy immer abgelenkt und die Tussi, die sich an der Ampel schminkt, achtet sicher nicht darauf, was rund um sie passiert!

Auf dem Motorrad genügt es nicht, im Recht zu sein! Letztendlich liegen wir verletzt am Boden und es gibt verdammt noch mal bessere Wege, das neue Gefährt einzuweihen! Alles in allem: Es liegt immer an uns, den Gefahren des Dschungels auszuweichen! 

Und was ist mit der Fahrschule? Die harte Wahrheit ist, dass das Bestehen der Führerscheinprüfung nicht heißt, wirklich fahren zu können. Darum jetzt 5 Fahrgrundsätze, die wir meist nicht in der Fahrschule lernen, aber kennen sollten, bevor wir uns in echte Rennfahrerabenteuer verstricken!

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